Covering Home, 2020

Journal, 76 Seiten

25 x 18 cm

Die vorliegende Sammlung von Fotografien wurde bereits im Frühling oder Sommer 2013 angelegt. Sie war (und ist) den Bildern gewidmet, die zu diesem Zeitpunkt in den, vom Verfasser (gemeinsam mit Nadine W.) bewohnten, Räumlichkeiten zu finden waren. Der Grund, warum dieser mittlerweile historische Bestand in die vorliegende Form gebracht wurde, ist wohl nicht zuletzt dem Drang geschuldet, die Dinge zu ordnen. ​Ferner handelt es sich dabei nicht um die lückenlose Erfassung aller, in dem erwähnten räumlichen Zusammenhang vorhandener Bildquellen. Dies hätte die Berücksichtigung von Bildern nötig gemacht, die nicht zur Dekoration, aufgrund einer Vorliebe oder einer emotionalen Verbundenheit, als Notiz oder aus anderen Gründen bewusst ausgewählt und platziert worden waren. Abbildungen, wie sie auf Verpackungen oder zufällig herumliegenden Zeitschriften in den meisten Wohnungen zu finden sind, wurden demnach nicht erfasst. Zum Zeitpunkt ihres Entstehens war diese persönliche Dokumentationsarbeit wohl eine Methode, den eigenen Raum abzustecken. Im Blick auf gewisse Erfahrungen und Vorlieben stellte sie den etwas umständlichen Versuch dar, über die eigene Gegenwart und die Umstände ihres Zustandekommens Auskunft zu erhalten. Heute, da ich diese Bilder erneut zur Hand nehme, ist es vielleicht anders.

The presented collection of photographs was already created in spring or summer 2013. It was (and still is) dedicated to those pictures which were to be found in my (and my roommate’s) apartment. The reason why this historical collection was brought into its present form probably has something to do with the desire to somehow organize things. Nevertheless this inventory does not want to be a comprehensive document of all images that probably could have been seen in this context. Such an approach would have made it necessary to consider images that had not been consciously chosen in order to decorate or other reasons. At the time of its creation, this personal work of documentation was probably a method of defining one's personal space. In the end, it may represent a somewhat cumbersome attempt to obtain information about one's own presence and the circumstances in which it came about. Anyway, now that I'm working on this collection again, maybe it’s different.